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Ein Seminar zur Herstellung von poetischen Kurzfilmen zum Thema Wasser

 Das Seminar richtet sich an alle, die sich mit dem vielfältigen Thema „Wasser“ naturwissenschaftlich und künstlerisch auseinandersetzen wollen. Es ist aber auch für alle diejenigen geeignet, die Handwerkszeug erlernen wollen, um kleine ansehbare Filme herzustellen, die über den Amateurfilm im familiären bzw. üblichen Rahmen weit hinausgehen und ein breiteres Publikum ansprechen.

Zum Inhalt:

In Zusammenarbeit mit dem „Wasser-Info-Zentrum Eifel“ in Heimbach und weiteren Institutionen in der Rureifel werden 3-5 minütige Filme gedreht, die jeweils eine Geschichte um ein Modell oder ein Exponat der Ausstellung im W.I.Z.E. bzw. an anderen Orten erzählen. Zum Beispiel über ein Wasserrad, das von Hippies gefunden und verkauft wurde; über den Wasserkessel des Heimbacher Pfarrers; über einen liebevoll engagierten Forscher, dessen wichtigstes Arbeitsmittel eine Tau-Waage ist; über einen Biologieprofessor, der sich mit dem Fresstrieb von Raubfischen in einem Aquarium auseinandersetzen muss; oder über ein gefaltetes, kleines weißes Papierboot, das sich auf den Weg über die Eifler Fluss - und Seenlandschaft macht  ...  Die Filme werden, nachdem sie geschnitten wurden, im Rahmen der Ausstellung im W.I.Z.E. und im Internet der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Zur Form:

Es wurde abgesprochen, dass es keine Lehrfilme und keine klassischen Spielfilme sein sollen, die die Teilnehmer drehen. Der Plan ist, kleine poetische, visuell anregende und überraschende Werke zu drehen. Wie in vielen Filmen der Kunstakademie zuvor werden sicher auch diesmal wieder Bewohner aus Heimbach gerne als Darsteller zur Verfügung stehen. Sie werden allerdings keine großen schauspielerischen Leistungen vollbringen müssen. Ein Text kommt - soweit es nötig ist - von einem Sprecher auf der Ton-Ebene.  Wie schon von einigen Teilnehmern vorgeschlagen, ist es besonders reizvoll, Naturtöne, Geräusche oder selbst gespielte Musik zu sammeln, um diese mit den Filmbildern zu kombinieren. Auch Filmmaterial, das bereits gedreht wurde, kann gerne mit eingebaut werden. Auch dazu gab es schon erste Vorschläge.

Zur Planung:

Die Teilnehmer treffen sich als nächstes an einem Wochenende im April, um sich an Hand von Vorträgen und Kurzfilm-Beispielen mit den Grundlagen des Drehbuchschreibens zu befassen. Am Ende dieses Wochenendes wird jeder Teilnehmer ein eigenes Exposé in den Händen halten.  Auf dieser Basis arbeitet jeder Teilnehmer zu Hause an seinem Stoff weiter und erstellt sein Drehbuch. Unterstützung wird von Rolf Teigler über den Austausch von Mails geleistet.   
An einem weiteren Wochenende werden diese Texte gemeinsam diskutiert, erhalten ihren letzten Schliff und werden so vorbereitet, dass sie verfilmt werden können.An zwei darauf folgenden Wochenenden werden Seminare zum Thema Bildgestaltung, Ton und Kamera angeboten. Diese sollen allen Teilnehmern ermöglichen, mit einfachen Mitteln die Bilder  zu sammeln, die es für die geplante Geschichte braucht.

Zu den Terminen

Die Seminare sind für Neueinsteiger und für Teilnehmer mit Vorerfahrung vorgesehen.

 

Seminar Stoffentwicklung / Drehbuch I (Rolf Teigler)       22. / 23. April   
Freies Arbeiten im Kontakt mit Rolf Teigler

 

Seminar Stoffentwicklung / Drehbuch II (Rolf Teigler)       06. / 07 Mai

 

Seminar Bild - / Tongestaltung (Rolf Teigler)                   WE im Juni

  
Seminar Kamera (Bernhardine Schippers)                      WE im  Juni  

 

Vorbereitungen und Dreharbeiten (Rolf Teigler)             20. - 26. Juli

 

Schnitt (Angel Cano)                                                   5 Tage im August