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Angewandte Kunstgeschichte - eine Sehschulung

Formen und Inhalte in der modernen und zeitgenössischen Kunst - Eine Sehschulung 

Seminar mit Prof. Dr. Frank Günter Zehnder am 06. September und 13. September 2018

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Referent: Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Kunsthistoriker (Bis 1996 Abteilungsleiter Mittelalter im Wallraf-Richartz-Museum Köln, 1996-2004 Direktor des Rheinischen LandesMuseums Bonn, seit 1991 Honorarprofessor an der Universität Bonn (Kunstgeschichte und Museologie). Seit 2009 Direktor der Internationalen Kunstakademie Heimbach. Zahlreiche Publikationen zur mittelalterlichen, modernen und zeitgenössischen Kunst.)

 

 

 

Kunst, gleich welcher Gattung, setzt sich mit allem auseinander, was den Menschen angeht. Was man sieht, fühlt, hört, denkt, glaubt, träumt, plant, tut, alles wird Thema und findet sich in künstlerischen Äußerungen wieder. Alle unsere Sinne werden bei der Wahrnehmung der Wirklichkeit und auch bei ihrer wie auch immer gearteten künstlerischen Umsetzung beansprucht. Innerhalb der Sinn-Pyramide kommt dem Sehsinn mit seiner größten Reichweite eine ganz besondere Bedeutung zu. Nicht ohne Grund sagt man ja, ein Bild sage mehr als tausend Worte. Die Bildende Kunst vermittelt sich im Wesentlichen über den Dialog mit den Augen, deshalb spielt das genaue Betrachten der Kunstwerke, das Lesen ihrer Formen und Farben, das Deuten aus der Form- und Themengeschichte eine wichtig Rolle bei der Erkenntnis und Einordnung. Erst die Auseinandersetzung mit dem, was man nicht direkt erklären kann, führt zur Entschlüsselung. So ist es mit der Alten Kunst, aber vor allem auch mit den modernen und zeitgenössischen Kunstwerken, die sich ja aus zeittypischen Wahrnehmungen, Techniken und Denkprozessen, aus Gefühlen und Erinnerungen sowie aus der ganz individuellen schöpferischen Persönlichkeit der Künstlerinnen und Künstler heraus entwickelt haben. Kunst ist ein unendlicher Prozess, pausenlos in Bewegung und Veränderung, ständig auf der Suche nach eigenen Positionen zwischen Tradition und Innovation. Die Kunstsprachen seit dem Beginn der Moderne und vor allem die unserer Zeit sind so unterschiedlich, so vielfältig, so zeitsensibel, so nahe am Leben, oft so perspektivisch und verschlüsselt, dass man ihre Fülle, Dichte und Aktualität nicht auf den ersten Blick erfassen kann. Kunst begeistert, sie gibt Visionen und Analysen, sie lässt sehen und denken, sie bewegt Gefühle und macht kommunikativ. All das und noch vieles mehr gehört zum Spektrum der Künste, hält einen ungeheuren Reichtum an Wissen und Emotion, an Erkenntnis und Erlebnis bereit. Kunst ist nicht nur kryptisch und unzugänglich, sondern aufgrund kunsthistorischer Methoden buchstabierbar, erkennbar und erschließbar. Das zweiteilige Seminar leistet hierzu einen Beitrag.

 

In der Bildenden Kunst wird man ständig konfrontiert mit stilbezeichnenden Begriffen, die für die Betrachtung und das Verständnis sehr hilfreich sein können. Symbolismus, Art nouveau, Futurismus, Orphismus, Suprematismus, Surrealismus, Neue Sachlichkeit, DaDa, Bauhaus, Op Art, Fluxus, Hard Edge, Minimal Art, Action Painting, Fotorealismus etc. werden im Seminar an wichtigen bekannten und auch an unbekannten Werken erläutert, methodisch vermittelt und eingeordnet. So erhält man ein Handwerkszeug zum persönlichen Betrachten und Verstehen von Kunst. So werden Museumsbesuche und Kunstbetrachtungen zu Erkundungen und Erlebnissen.

 

 

zweiteiliges Seminar

06.+13. September 2018, jeweils Donnerstag,

19.00-21.00 Uhr in der Kunstakademie

Teilnahmegebühr (einschließlich Getränkebewirtung):
25,00 € bei Belegung des gesamten Seminars

sonst 15,00 € pro Abend

Anmeldung

 

 

 

 

 

 

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